Was geht ab: Musik, Politik, Kunscht
Linke Runde lädt ein:  Rechtsextremismus und Rassismus bekämpfen: Wie geht das? Mittwoch, 15. Juni 2016, 19.30 Uhr im Bürgerhaus Mörfelden, Bürgertreff Das kann ja spannend werden. Zu dieser Veranstaltung haben die Veranstalter Hans Christoph Stoodt gewonnen. Er ist im Rhein-Main-Gebiet bekannt als Sprecher der Anti- Nazi-Koordination Frankfurt. Bekannt geworden ist er insbesondere als Organisator der gelungenen Gegendemos gegen die Aufmarschversuche von NPD & Co. bis 2013 ausgerechnet am 1. Mai im Frankfurter Ostend. Er hat sich in diesem Zusammenhang auch einen Namen gemacht, dass es ihm nicht wirklich gelungen ist, mit den Gewerkschaften eine Absprache zu treffen, wie es möglich ist, die Vertreibung der Nazihorden am 1. Mai mit den Mai-Veranstaltungen des DGB zu verbinden. Das ist erst im Jahr 2013 gelungen, jedoch weniger auf Betreiben von Stoodt. Egal, jedenfalls haben es NPD & Co seither nicht mehr gewagt, am 1. Mai in Frankfurt zu provozieren. Auf der Rückseite der Einladung zur Linken Runde am 15. Juni haben die Veranstalter die Abschlusserklärung des Bündnisses “Aufstehen gegen Rassismus” abgedruckt. Das passt zur Veranstaltung. In wieweit es zum Referenten passt, wird sich zeigen. H. Ch. Stoodt hat jedenfalls den Aufruf zur Gründung des Bündnisses “Aufstehen gegen Rassismus” nicht unterschrieben (kann ja noch werden). Er hat sich auch öffentlich gegen die Breite und das Konzept dieses Bündnisses gewandt (nachzulesen in “junge welt” vom 7. Mai 2016: “Überfällig bis hinderlich”). Diese Gemengelage verspricht eine lebhafte Veranstaltung. Kommen! VVN-BdA Frankfurt gedachte des 81. Jahrestages der Bücherverbrennung 10. Mai, Römerberg, Frankfurt am Main, ab 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr Angesichts des Sauwetters kamen nicht so viele Menschen wie im vergangenen Jahr, dem 80. Jahrestag der faschistischen Bücherverbrennung. An jenem 10. Mai 1933 durften Nazi- Studenten zeigen, was sie konnten: Bücher verbrennen. Dieses Ereignis in Erinnerung zu rufen und wach zu halten, ist aller Ehren wert. Die Veranstaltung der VVN-BdA wird  zur Institution auf dem Römerberg. Viele der Anwesenden kamen nicht nur, um zu hören, was denn da die VVN treibt. Sie kamen, um aktiv teilzunehmen. Sie lasen aus Büchern, die ihnen nahe gehen, so etwa Bruni Freyeisen, die aus den Werken Anna Seghers las, die ihnen Freude machen, so Doris Fisch, die Ringelnatz zitierte, sie sangen, so der DGB-Chor und ein Höhepunkt, Emil Mangelsdorff interpretierte auf seiner Posaune Mecki Messer von Bertolt Brecht. Seine Frau Monique rezitierte Heinrich Heine.
Und nicht zu vergessen, Bettina Kaminski (FREIES SCHAUSPIEL ENSEMBLE FRANKFURT im TITANIA), die zu Beginn mit ihrem Beitrag aus “Berlin - Alexander Platz” die Zuhörer in den Bann zog und den Regen (fast) vergessen ließ... Linke Runde lud ein zum Lagebericht aus Chile Freitag, 9. Mai 2014, 20 Uhr, Bürgerhaus Mörfelden, Clubraum Lagebericht aus Chile mit aktuellen Fotos Referent: Dieter Hooge  früherer Vorsitzender des DGB Hessen Am 11. September jährt sich zum 41. Mal der Tag, an dem das Militär unter General Pinochet gegen die demokratisch gewählte sozialistische Regierung unter Regierungspräsident Salvador Allende putschte. Viele Menschen, darunter zahlreiche Gewerkschafter, Abgeordnete und VertreterInnen linker Parteien und Organisationen wurden gefangen genommen, gefoltert und umgebracht. Dieter Hooge, der sich 1973 als Jugendreferent des DGB sehr stark für die Aufnahme politischer Flüchtlinge aus Chile einsetzte, pflegt zu ihnen noch heute regelmäßige Kontakte und bereiste Chile auf Einladung im vergangenen Jahr. Er berichtete, dass man sich in Chile über den Salvador-Allende-Platz in Mörfelden und die regelmäßigen Gedenkveranstaltungen sehr freut. Es kamen etwa 20 Besucher. Ruth Kriess, eine chilenische Kommunistin, der 1974 nach dem Putsch die Ausreise nach Frankfurt gelang, berichtete über die Solidarität, die sie, ihre Familie und ihre  GenossenInnen erfahren hatte. Dass internationale Solidarität auch heute noch ein wichtiger Wert ist, vergaß Leo Spahn in seiner Rolle als Moderator der Veranstaltung leider zum Abschluß anzumahnen. "Die letzten Tage der Menschheit" - gespielt von Erich Schaffner 14.05.2014 | Mittwoch | Beginn: 19:30 Uhr Vorverkauf: 6,- (zzgl. Geb.) €,| Abendkasse: 8,- € "Als zum erstenmal das Wort »Friede« ausgesprochen wurde, entstand auf der Börse eine Panik. Sie schrien auf im Schmerz: Wir haben verdient! Lasst uns den Krieg! Wir haben den Krieg verdient!" (Karl Kraus) 209 Szenen umfasst das Mammutwerk des bedeutenden österreichischen Schriftstellers Karl Kraus. „Die Aufführung des Dramas, dessen Umfang nach irdischem Zeitmaß etwa zehn Abende umfassen würde, ist einem Marstheater zugedacht. Theatergänger dieser Welt vermöchten ihm nicht standzuhalten.“ heißt es im Vorwort. Erich Schaffner spielte 48 Szenen aus dem Gesamtwerk. Alleine. Im RIND in Rüsselsheim. Veranstalter war Attac Gruppe Rüsselsheim. Alfred J. Arndt hat sich das Stück angeschaut und war begeistert, beeindruckt, überzeugt von Stück und Vortarg. Lesen Sie weiter... Der Kommunist Emil Carlebach Samstag, 17.Mai 2014, Beginn 18.00 Uhr DGB-Haus Frankfurt am Main, Wilhelm- Leuschner Straße 69-77 im Wilhelm- Leuschner Saal  Die DKP Frankfurt und die DKP Hessen haben am 17. Mai 2014 anlässlich des 100. Geburtstages von Emil seiner gedacht und zwar intensiv, würdig, so, wie es Emil gefallen hätte – unterstützt durch Beiträge von Georg Fülberth, Kultur mit Erich Schaffner und Videoaufzeichnungen von Emil selbst. Norbert Birkwald war dabei. Wie er den Abend erlebte, lesen Sie hier... Geburtstagsveranstaltung Sonntag, 13. Juli 2014, 11:00 Uhr, Haus Gallus, Frankenallee, Frankfurt am Main Kommunist, Journalist, Politiker - Vater, Freund und Zeitzeuge Es ist kaum möglich, alle Facetten Emil Carlebachs zu beleuchten.
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