Südumgehung - was passiert denn da?
Der Geist der Südumgehung lauert noch immer im Dickicht. In regelmäßigen Abständen wird nachge- fragt, was denn der Stand der Planungen sei, vor- zugsweise von der CDU. Sie möchte immer wieder gerne wissen, was denn nun sei, und wann sie endlich käme. Nun hat sie eine Sachstandsantwort bekommen, vom hessischen Verkehrsminister: 700 Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren gibt’s eine neue Prognose bezüglich des Verkehrsaufkommens muss her. T. Al-Wazir gibt einen Hinweis, der dringend zu beherzigen ist: “Weiterhin weise Minister Al-Wazir in seinem Schreiben daraufhin, dass es von großer Bedeutung sei, dass die betroffene Kommune, also Mörfelden-Walldorf, auch hinter diesem Projekt stehe” Oder eben auch nicht! (Freitags-Anzeiger, 30.05.14) Es gibt nach wie vor mindestens zwei “Lager” in Mörfelden-Walldorf. Diejenigen, die die Südumgehung befürworten, um den Durchgangs- verkehr aus Mörfelden raus zu halten, vor allem aus dem "Haawäg", der Westendstraße. Diese Auffassung - dass die Südumgehung eine Verkehrsentlastung bringe - wurde in den letzten zehn Jahren stark erschüttert, insbesondere durch die umfassende Untersuchung der Bürgerinitiative 
gegen die Südumgehung, die die Südumgehung als widersinniges, ökologisch außerordentlich bedenkliches Bauwerk mit einer sechs Meter hohen Schallschutzmauer bzw. -Wall outen, die zudem quer über unser Trinkwasserreservoir führt, Wind- und Hochwasser- verhalten stark verändert, so daß die Front der Südumgehungsbefürworter bröckelt. Koalitionsmäßig ist die SPD dafür, die Grünen dagegen, die Frage ist im Koalitionsvertrag ausdrücklich ausgeklammert, und in den entsprechenden Abstimmungen stimmen die beiden Partner unterschiedlich ab. Die SPD wehrt sich dagegen, Alternativ-, Teil- oder Übergangslösungen zu akzeptieren. So wurde zum Beispiel vehement der Vorschlag abgelehnt, an den Ortseinfahrten der B 486 regelmäßige Kontrollen des ausgeschilderten Lkw-Durchfahrtverbotes vorzunehmen (mit der Begründung, das würde zu teuer, weil sich im Bußgeldverfahren die meisten mit der Begründung, es habe sich um Anliegerverkehr gehandelt, rausbbabeln würden, und die Stadt keine Einnahmen, sondern nur Verfahrenskosten habe). Der Verdacht lag also nahe, dass dieses "Kontrollverbot" der Aufrechterhaltung des "Haawägser" Protestpotentiales dient, dessen Interessenvertretung (Aktionsgemeinschaft gegen Lärm von Schiene und Straße, AGS) nachvollziehbar die Südumgehung fordert. Tatsächlich handelt es sich bei der Südumgehung um ein
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Bei dem geplanten Projekt "Südumgehung Mörfelden" handelt es sich um eine rund 4 km lange Verkehrsstrecke mit einer Kronenbreite von 10-11 m und einer Dammhöhe bis zu 6 m (abhängig von der örtlichen Topologie), die in einem halbkreis- förmigen Bogen von der B 486 westlich der Sportanlagen kommend südlich von Mörfelden die Eisenbahnlinie an der Nikolauspforte unterquert und weiter bis zur B 486 östlich von Mörfelden (Nähe der Einmündung Industriestraße) führt. Als Überquerungen über die Fahrbahntrasse sind bis zu 10 m hohe Brücken, die für ältere oder behinderte Mitbürger kaum zu bewältigen sind, vorgesehen. Nach Bau und Fertigstellung würde die geplante Trasse eine Barriere zwischen Wohngebieten und Umland darstellen und einen eingrenzenden Gesamteindruck um die Wohngebiete vermitteln, da der Blick bei Annäherung an das Objekt von den Wohngebieten kommend durch die Dammhöhe in das hinter der Fahrbahntrasse liegende Umland massiv eingeschränkt wird. Durch den Fahrbahndamm wird das Sichtfeld in das Umland jenseits der Fahrbahntrasse stark beschnitten. Auch das bei Spaziergängern beliebte Nahziel "Waldbörnchen" liegt von den Wohngebieten kommend jenseits der Südumgehungstrasse. (Quelle: BI gegen die SU)  
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