N. nörgelt - Norbert Birkwald kann man’s nicht recht machen...
(2.10.2015) Oh Wunder, Baustelle beendet Nach wahrlich zehn Wochen ist es geschafft: die Baustelle Frankfurter Landstraße / Einmündung Anden Eichen (siehe weiter unten) ist abgeschlossen. Auch die letzten fünf Warnbarken wurden entfernt. Sie standen dort noch vierzehn Tage als Mahnmal, dass die Telekom ganze Arbeit geleistet hat. Wir beobachten weiter die Entwicklung der örtlichen Baustellen… (24.08.2015) Baustelle, noch immer da Nun geht’s in die fünfte Woche mit der Baustelle Frankfurter Landstraße / Einmündung Anden Eichen (siehe weiter unten). Nun sind die Löcher zwar zugeschüttet, das Verbundsteinpflaster fehlt jedoch immer noch. Also machen die Warnbarken den Anblick weiterhin bunter (wenn man rot und weiss als bunt bezeichnen mag. Es ist kein Zugangsschacht geschaffen worden, um im Falle weiterer erforderlicher Arbeiten an die Kabel zu gelangen. Ja, ja, die Telekom wird wissen, was sie treibt. Wir warten also noch auf die Verbundsteinverlegespezialisten… (18.08.2015) Baustelle, Fortsetzung Vergeblich gehofft, nun klaffen die Löcher 1 und 2 schon vier Wochen lang (siehe weiter unten). Immerhin, die neuen Kabel und irgendwelche tollen Töpfe liegen jetzt in diesen Löchern. Wer “An den Eichen” telefonisch nicht erreichbar ist, sollte sich nicht weiter wundern, das Drahtbündel endet im Loch… Wahrscheinlich wird nach einem Bautrupp gesucht, der die Löcher wieder fachmännisch zuschüttet. Aber wahrscheinlich plant man noch bei der Telekom in Bonn, ob nach DIN 4711 und ISO 0815 solche hübschen Töpfe überhaupt einfach so verbuddelt werden können oder ob nicht doch ein Schacht drumherum gebaut wird, mit einem hübschen Deckel oben drauf. Da könnte dann draufstehen: “Hier ruhen Ihre Telefonanschlüsse”… Vollkommen unbeeindruckt davon montiert HessenMobil neue Verkehrsschilder an dieser Baustelle. Waren bisher Radfahrer auf diesem Abschnitt geduldet (Schild Fußgänger mit dem Zusatz “frei für Radfahrer”), wurden nun neue Schilder der Nr. 242 montiert. Das bedeutet nach der StVO, es handelt sich um einen gemeinsamen Weg für Fußgänger und Radfahrer. Anders ausgedrückt, Radfahrer müssen diesen Weg benutzen, sie dürfen nicht auf die Fahrbahn. Und wie bitte soll das gehen, bei diesen famosen Löchern? (12.08.2015) Baustelle, langwierig Seit geschlagenen drei Wochen klafft ein Loch an der Ecke An den Eichen / Frankfurter Landstraße (B44), also der Zufahrt zu dem (nicht mehr so) neuen Lebensmittelmarkt. Aber nicht nur, dass die Einmündung dadurch nicht gerade übersichtlich ist. Das Loch beendet auch jäh die Fahrt des Radfahrers, der den neuen Radweg entlang der B44 nutzt. Für die Radfahrerin ist auf der anderen Seite der Einmündung das nächste Hindernis aufgebaut, ein zweites Loch. Das erste Loch stellt auch noch ein Hindernis für die Bewohner des Hauses An den Eichen 1a dar. Verursacher dieser ruhenden Baustelle ist die Telekom, Sie wissen schon, die mit dem superschnellen Netz und den riesengroßen Kästen auf unseren Bürgersteigen. Bauen geht nicht so schnell. Na ja, Loch Nr. 1 war ziemlich schnell gegraben. Die Herstellung des Zugangs zum Haus Nr. 1 dauerte dann allerdings über eine Woche. Bei der Gelegenheit wurde dann auch Loch Nr. 2 errichtet. Heute tat sich etwas. Ein Teil des Telekom-Fuhrparks blockiert nun den Parkplatz des besagten Lebensmittelmarkts. Baustellenfahrzeuge machen Rad- und Fußweg zwischen „An den Eichen“ und Ampelanlage unpassierbar. Und in beiden Löchern ist Bewegung, menschliches Leben, Bauarbeiter. Kein Vergnügen bei der Hitze. Was war passiert? Das Netz schwächelt. Also nachge- schaut an der Einmündung. Der Verantwortliche für Loch Nr. 1 hat sich nach dem Aushub krank gemeldet. Wo die Unterlagen geblieben sind, kann man sich denken, ganz unten auf dem Stapel (deshalb Unterlagen, lägen sie oben, hießen sie ja Oberlagen). Nach der Krankheit folgte Urlaub. Also blieben die Unterlagen, wo sie lagen: unten. Bis sich Hausbewohner 1a beschwerte, da er nur über Umwege auf sein Grundstück kam und das Netz immer noch schwächelt. Grund des Schwächelns war aber in Loch Nr. 1 nicht auszumachen. Daher entstand Loch Nr. 2. Da entdeckte man den Fehler. Beim Bau des Radwegs entlang der B44 und dem Umbau der Einmündung wurde das Kabel beschädigt. Ob dieser Schaden gemeldet wurde, wenn ja, wohin oder nicht, bleibt rätselhaft. Jedenfalls wurde die Einmündung fertig gestellt, das beschädigte Kabel wurde fein säuberlich zugeschüttet. Nun ist Urlaubszeit. Bauarbeiter, die die Störungsursache beseitigen und Erdbewegungen ausführen können, sind rar. Arbeitskräfte waren schließlich gefunden, jedoch fehlte nun
das entsprechende Kabel. Das tauchte offensichtlich gestern Abend auf und wurde heute zur Baustelle geschafft. Der Baustellenleiter meint, jetzt werde da so viel Kabel reingeschafft, dass es für fünfzig Jahre reiche. Hoffentlich braucht’s mit der Baustelle nicht ganz so lang… (12.06.2015) Den Amtsschimmel in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf Oder: bürgernah geht anders Da war doch diese Sache mit der Anhebung der Grundsteuer B. Sie erinnern sich? Im Mai 2014 hatte der grüne Kämmerer, Franz-Rudolf Urhahn, im Schweinsgalopp den Antrag eingebracht, zack, mal so eben den Hebesatz der Grundsteuer B von 430 auf 595 Prozent zu erhöhen, rück- wirkend zum 1. Januar 2014. Es war höchste Eisenbahn, hätte die Stadtverordnetenversammlung den Beschluss erst eine Sitzung später beschlossen, wäre die schöne Rechnung nicht aufgegangen und die Stadtverwaltung hätte die rückwirkende Erhöhung nicht umsetzen können. Da hätte dem Stadtsäckel eine knappe Millionen Euro gefehlt. Diese flotte Beschlussfassung zur Anhebung der Grundsteuer B (zu der Urhahn damals sagte, ob das alles rechtens sei, wisse er nicht, aber es sei pragmatisch), erboste gut achthundert Mörfelder und Walldorfer so, dass sie dem dann ergangenen Abgabenbescheid widersprachen. Wie die Sache weiterging, wissen wir auch. Die Widersprüche wurden samt und sonders abgewiesen, den Bürgern wurde eine Anhörung verwehrt. Gegen diese ab- lehnenden Widerspruchsbescheide der Stadtverwaltung klagten wiederum etwa vierzig der Widerspruchsführer. Die Klagen harren vor dem Darmstädter Verwaltungsgericht ihrer Behandlung. Zwischenzeitlich erging – routinemäßig – im Januar dieses Jahres ein neuer Gebührenabgabenbescheid. Einige der Kläger und weitere Bürger haben, bezogen auf den Grundsteuer-Hebesatz von 595 Prozent, erneut Widerspruch eingelegt. Die Kläger taten das selbstverständlich deshalb, weil sie der Stadtverwaltung nicht das „Argument“ liefern wollten, sie wären nunmehr mit der Erhöhung der Grundsteuer B ein- verstanden. Was machte die Stadtverwaltung mit diesen Wider- sprüchen? Richtig, sie ließ keine Anhörung zu und lehnte die Widersprüche ab. So kennen wir sie. Nun klagten einige der Kläger erneut. Denn sie können ja schlecht diesen neuen ablehnenden Widerspruchsbescheid akzeptieren. Dann könnte es aus dem Rathaus wieder heißen: „Ei guck, jetzt haben sie’s geschluckt.“ Soweit, so schlecht. Im Rathaus hätte man sich auch gänzlich anders verhalten können, ohne die dortige Rechtsauffassung aufgeben zu müssen. Man hätte das tun können, was jedes Finanzamt schafft, nämlich unter dem Vorbehalt der rechtlichen Klärung die eingegangen Widersprüche „auf Eis“ gelegt, bis die Verwaltungsgerichtsverfahren abgeschlossen sind. Das hätte der Verwaltung Arbeit erspart, die Widerspruchsführer hätten nicht erneut Klagen müssen, somit hätte auch das Verwaltungsgericht weniger Arbeit. Und wir hätten uns diesen Artikel sparen können. Aber nein, wenn die Bürokratie erst mal in Gang ist, siehe oben… Aber es ist eben nicht die Bürokratie, es sind Menschen, die so einen bürgerfernen Mist anstellen. Mag es sogar sein, dass diese Vorgehensweise der grüne F.-R. Urhahn angeordnet hat? (25.06.2014) Geld, rausgeschmissen Da haben die Stadtverordneten neulich beschlossen, die Brücke Aschaffenburger Straße über die Bahnstrecke zu „sanieren“. Sanieren steht in Anführungszeichen, weil Bürgermeister  Heinz-Peter Becker erläuterte, es werde nur das Allernötigste gemacht, da für eine wirkliche Sanierung kein Geld in der Stadtkasse sei. 500.000 Euro werden nun dafür veranschlagt, dass Geländer und Kappen der Brücke erneuert werden. Die Brücke wird nicht breiter. Also bleibt die Aschaffenburger Straße zwischen dem Kreisel Farmstraße und dem Badesee ein Ärgernis, jedenfalls für Fußgänger und Radfahrer. Und das für lange Zeit! Es werden ja schließlich ‘ne halbe Millionen Euro verbaut. Man fragt sich, warum eigentlich die Stadt die Kosten tragen muss? Tja, weil vor vielen Jahren die Deutsche Bahn so schlau war und der Stadt die Brücke geschenkt hat. Mit den entsprechenden Konsequenzen, wie man sieht! Es wäre für die Bewohner Mörfelden-Walldorfs allerdings dringend erforderlich, die Anbindung an den Walldorfer Badesee einfacher und vor allem sicherer erreichbar zu gestalten. Es handelt sich schließlich um eines der wichtigen Naherholungsgebiete unserer Stadt. Das wäre Daseinsvorsorge, der die Stadtverordneten und die Verwaltung verpflichtet sind! Nun waren wir – wie gesagt – mit dem Rädern am Main unterwegs. An der Stelle, wo Roter und Weißer Main zusammenfließen, also der echte Main beginnt, wurde vor einigen Jahren eine Brücke über den Main gebaut, für Fußgänger und Radler. Jede Gelegenheit nutzend, machten wir Vesperpause, schauten uns den Zusammenfluss, die Brücke und die Hinweistafeln an. Da steht auch eine Tafel, die erläutert, wer die Brücke bauen ließ, wer sie finanziert und was sie gekostet hat. 400.000 Euro hat sie gekostet. Da meinte Conni: „Das hätten die doch auch bei uns machen können…“ Ja, da hat sie wohl recht! Parallel zur bestehenden Brücke für den Autoverkehr solch eine Brücke gebaut, hätte Fußgänger und Radfahrer vom Autoverkehr getrennt, damit sicherer und komfortabler für alle Verkehrsteilnehmer gemacht! Dann könnte auch die sich anschließende breitere Brücke über die Autobahn so genutzt werden, wie es mal geplant war, mit einem separaten Streifen für Radler und Fußgänger! Und wäre kaum teurer geworden! Merke: Reisen bildet. (28.05.2014) Wucher! Nächste Erhöhung der Grundsteuer B, und zwar heftig! Urhahn und der Einheitswert hier geht’s zum Text (08.04.2014) … sonst muss ich die Sitzung unterbrechen Oder gelebte Demokratie Da saß ich am Dienstag, 7.April 2014, ziemlich allein im Zuschauerbereich der Stadtverordneten-versammlung im Walldorfer Rathaus. Wegen Tagesordnungspunkt 6 bin ich gekommen. Lesen Sie weiter...
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