Kapital
24. Juli 2014 Vermögen und Vermögensverteilung in Deutschland oder: einfacher Dreisatz Nachdem sich die Stadtverordneten am 15. Juli 2014 von CDUFDPGRÜNESPD vor der Frage gedrückt haben, wie es eigentlich zu der Finanzmisere der Stadt Mörfelden- Walldorf im Konkreten und der Verschuldung der Städte und Gemeinden im Allgemeinen kommen konnte, haben wir mal etwas “geforscht”. Das Gesamtvermögen der privaten Haushalte beträgt 11Billionen 347 Milliarden Euro. Davon befinden sich 60 Prozent im Besitz des obersten Zehntels der Vermögenden, also 6,8 Billionen €! Würden davon jährlich nur ein klitzekleines, bescheidenes Prozentpünktchen mit der Vermögensteuer belegt (und nur bei diesem oberen Zehntel, nicht bei Omas Häuschen!), so spülte das jährlich 68 Mrd. (68.000.000.000 €) in die Staatskasse!
Mit diesem Geld könnte man locker 3.782 Städte mit der gleichen Schuldenlast von Mörfelden-Walldorf (18 Mio.) entschulden (die Schuldenlast der Kommunen beträgt etwa 130 Mrd. €. Also in zwei Jahren sind alle deutschen Kommunen schuldenfrei!). Im übernächsten Jahr könnte man die Betreuungsgarantie in den Kitas zu 100 Prozent locker umsetzen, im Jahr 2017 gäbe es nur noch Ganztagsangebote mit Verpflegung in allen Schulen. Im Jahr 2018 könnte man das Rentenalter auf 60 Jahre senken, jedenfalls für alle, die es wollen. Sie können sich denken, was man im Jahr 2019 machen könnte? Z.B. das Gesundheitssystem auf einen anständigen Stand bringen. Was machen wir im Jahr 2020?
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Reichtumsuhr: Die Vermögensverteilung
Von wegen, es ist kein Geld da! Es ist nur in den falschen Händen. Und die etablierten Parteien wagen sich nicht ran! Unterstützen Sie den Aufruf “Vermögenssteuer jetzt”!